
Glossar
Was bedeutet „Maximale Belastbarkeit“?
Begriff aus dem Laufband-Glossar – kurz erklärt, mit Richtwerten und passenden Ratgebern.
Maximale Belastbarkeit – Definition
Die maximale Belastbarkeit nennt das Körpergewicht, bis zu dem der Hersteller die sichere Nutzung des Laufbands vorsieht.
Die maximale Belastbarkeit ist das höchste Nutzergewicht, für das der Hersteller das Laufband freigibt. Sie steht im Datenblatt und in der Anleitung, meist in Kilogramm. Eingerechnet ist dein Körpergewicht, nicht aber die zusätzliche Last beim Laufen: Beim Aufsetzen wirken kurzzeitig Kräfte, die deutlich über dem Körpergewicht liegen.
Wie breit die Werte streuen, zeigt die Laufband-Prüfung von Stiftung Warentest. Bei den elf Modellen lagen die Gewichtsgrenzen zwischen 100 und 130 Kilogramm.
Beispielrechnung
Du wiegst 95 kg und trägst beim Training einen Rucksack mit 3 kg. Bei einem Limit von 100 kg bleiben nur 2 kg Reserve. Bei 130 kg Limit sind es 32 kg Reserve. Mehr Reserve bedeutet meist weniger Dauerbelastung für Motor, Deck und Rahmen.
Was du beachten solltest
- Plane einen Puffer ein. Wer das Limit voll ausreizt, verkürzt oft die Lebensdauer des Geräts.
- Prüfe, ob die Angabe für den Gehbetrieb oder den Laufbetrieb gilt. Bei 2-in-1-Geräten kann sie sich unterscheiden.
- Achte auf die Dauerleistung des Motors und die Stabilität des Rahmens, nicht nur auf die Zahl.
Für Menschen mit höherem Körpergewicht sammeln wir geeignete Geräte unter Laufband bis 150 kg. Grundlagen zur Auswahl erklärt unsere Laufband-Kaufberatung.
Weiterlesen
Mehr dazu, mit konkreten Modellen und Kaufkriterien: Laufband bis 150 kg und mehr: Belastbare Modelle im Vergleich
Verwandte Begriffe
* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Mehr dazu im Werbehinweis.