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Vergleiche

Laufband und Walking Pad bei Stiftung Warentest: Einordnung

Elf Geräte, nur zwei mit „Gut“: Wir ordnen die Untersuchung der Stiftung Warentest ein und zeigen, was sie für deinen Kauf bedeutet.

Redaktion laufband-ratgeber.de · aktualisiert am 13.10.2026

Kurz beantwortet

Stiftung Warentest hat in Heft 1/26 elf Geräte untersucht: sieben klassische Laufbänder, drei Walking-Laufbänder und ein 2-in-1-Modell. Nur zwei erhielten ein „Gut“, viele zeigten Sicherheitsmängel, etwa beim Not-Stopp. Selbst die beiden besten Walking Pads kommen nicht über „Befriedigend“ hinaus. Die Einzelnoten sind kostenpflichtig, deshalb nennen wir hier nur frei zugängliche Ergebnisse.

Wer nach „Laufband Stiftung Warentest“ sucht, möchte meist wissen, welches Gerät vorne liegt. Die Lage ist etwas anders: Die Stiftung hat Laufbänder und Walking Pads in einer gemeinsamen Untersuchung geprüft, die Einzelnoten liegen aber hinter einer Bezahlschranke. Auf dieser Seite fassen wir zusammen, was frei zugänglich ist, erklären, wie du solche Ergebnisse liest, und zeigen, wie wir ergänzend arbeiten. Wenn du direkt vergleichen möchtest, findest du unsere Datenblatt-Auswertung für Walking Pads und für klappbare Laufbänder.

Kurz zusammengefasst

Stiftung Warentest hat in Heft 1/26 elf Geräte untersucht: sieben klassische Laufbänder, drei Walking-Laufbänder und ein 2-in-1-Modell. Nur zwei bekamen ein „Gut“, bei vielen zeigten sich Sicherheitsmängel. Walking Pads laufen höchstens 6 km/h, haben bauartbedingt keine Handläufe und erreichen laut Stiftung auch bei den beiden besten Geräten nur ein „Befriedigend“. Die Einzelnoten sind kostenpflichtig, deshalb nennen wir keine. Wir haben keines der Geräte selbst geprüft, sondern werten Datenblätter aus.

Was hat Stiftung Warentest zu Laufbändern veröffentlicht?

Stiftung Warentest hat Laufbänder und Walking Pads gemeinsam in Heft 1/26 untersucht. Der Bericht „Zwei machen das Rennen“ erschien im Dezember auf test.de, eine Pressemitteilung der Stiftung fasst ihn zusammen. Wir beziehen uns auf diese Untersuchung, weil wir nur sie auf test.de überprüfen konnten.

Im Prüffeld standen elf Geräte. Der Vorspann spricht von acht Laufbändern und drei Walking-Laufbändern, der Fließtext von sieben klassischen Laufbändern, drei Walking-Laufbändern und einem 2-in-1-Gerät. Beides ergibt dieselben elf Modelle, denn das 2-in-1-Gerät gehört zu den acht Laufbändern.

GerätegruppeAnzahlModelle laut test.de
Klassische Laufbänder7Asviva T21, Christopeit TM 3000S – 2350A, Citysports CS-WP9, Decathlon Domyos Run 500, Maxxus M8, Reebok Astroride A2.0, Sportstech F31s
2-in-1-Laufband1Skandika SF-3150 (lässt sich als Laufband und als Walking-Laufband betreiben)
Walking-Laufbänder3Kingsmith Walkingpad WPA1F Pro, Sportplus SP-TM-1100-G-iE, Sportstech Walkmate

Die klassischen Laufbänder erreichen laut Stiftung 12 bis 16 km/h, einige haben eine verstellbare Steigung. Die Lauffläche ist 100 bis 132 cm lang, das zulässige Nutzergewicht liegt bei 100 bis 130 kg, und die Zahl der Trainingsprogramme reicht von 1 bis 40. Alle untersuchten Geräte sind klappbar. Walking-Laufbänder schaffen höchstens 6 km/h.

Als Testpersonen dienten fünf Menschen zwischen 30 und 62 Jahren, 164 bis 189 cm groß und 53 bis 105 kg schwer. Damit deckt das Prüffeld eine ordentliche Bandbreite ab, aber keine Extreme: Wer deutlich schwerer ist, findet die Frage nach der Belastbarkeit besser bei unseren Seiten zu Laufbändern bis 150 kg beantwortet.

Wer ist der Laufband-Testsieger von Stiftung Warentest?

Das lässt sich aus den frei zugänglichen Teilen nicht ablesen. Die Stiftung nennt dort nur, dass von den elf Geräten zwei ein „Gut“ erhalten, viele andere dagegen bei der Sicherheit schlecht abschneiden. Außerdem beschreibt sie einen Preis-Leistungs-Sieger, der „kaum schlechter“ als der Testsieger sei, aber deutlich günstiger. Welche Modelle gemeint sind, steht in der Ergebnistabelle hinter der Bezahlschranke.

Wir nennen deshalb bewusst keine Modellnamen und keine Noten. Wer sie nachlesen will, schaltet den Bericht auf test.de frei oder liest das Heft. Sei vorsichtig bei Seiten, die einen „Testsieger der Stiftung Warentest“ nennen, ohne Ausgabe und Link anzugeben. Dann kannst du die Aussage nicht prüfen.

Was sagt Stiftung Warentest zu Walking Pads?

Walking Pads eignen sich laut Stiftung Warentest für flottes Gehen, nicht für Joggen, und sie schneiden wegen Sicherheitsbedenken höchstens mit „Befriedigend“ ab. Drei der elf Geräte gehören zu dieser Gruppe, dazu kommt das 2-in-1-Gerät von Skandika, das sich ebenfalls als Walking-Laufband nutzen lässt.

Tempo und Einsatzzweck

Die Geschwindigkeit der Walking-Laufbänder ist auf höchstens 6 km/h begrenzt. Die Stiftung ordnet das so ein: Bei 3 bis 4 km/h geht man gemütlich spazieren, bei 5 bis 6 km/h entspricht es schnellem Gehen. Für Ausdauertraining oder Joggen sind die Geräte nach ihrer Darstellung nicht geeignet. Für die Dauerprüfung setzte die Stiftung deshalb ein anderes Programm an als bei klassischen Laufbändern: Walking-Geräte liefen bei 3,5 bis 4 km/h mit 45 kg Belastung. Wie sich die beiden Gerätearten im Alltag unterscheiden, erklärt unser Vergleich Walking Pad oder Laufband.

Sicherheit: Handläufe, Not-Stopp und Schadstoffe

Die Stiftung beschreibt Walking-Laufbänder als kompakte Geräte ohne Handläufe, die sich unter den Schreibtisch schieben lassen. Handläufe und Not-Stopp fehlen bauartbedingt. Beim Gehen am Steh-Schreibtisch kann das Gerät laut Pressemitteilung zur Stolperfalle werden, weil zügiges Gehen Konzentration erfordert. Ein Modell fiel deutlich ab: Seine Lauffläche kann selbst für flottes Gehen zu kurz sein, und in der Fernbedienung wies die Stiftung hohe Mengen Naphthalin nach, ein Schadstoff, der vermutlich Krebs erzeugen kann. Welches Gerät das ist, zeigt die frei zugängliche Seite nicht.

Wichtig für die Einordnung: Das Urteil „Befriedigend“ als Obergrenze betrifft nach Angaben der Stiftung die Sicherheit, nicht die Haltbarkeit. Im Dauertest hielten alle elf Geräte durch, und die meisten ließen sich gut bedienen.

Praxis-Tipp

Gewöhne dich an ein Walking Pad zuerst bei niedrigem Tempo und ohne Ablenkung durch Bildschirm oder Telefon. Die Stiftung weist darauf hin, dass zügiges Gehen am Steh-Schreibtisch Konzentration erfordert. Prüfe außerdem vor dem Kauf, ob die Lauffläche zu deiner Schrittlänge passt: Ein Modell im Prüffeld war nach Angabe der Stiftung selbst für flottes Gehen zu kurz. Mehr zur Auswahl findest du in unserer Walking-Pad-Kaufberatung und in der Bestenliste Schreibtisch-Laufband.

Wie hat Stiftung Warentest die Geräte geprüft?

Die Stiftung bewertet vier Bereiche, die unterschiedlich stark in das Gesamturteil eingehen. Das Training zählt am meisten, die Sicherheit am wenigsten, kann das Urteil aber trotzdem deckeln. Diese Gewichtung zu kennen, ist der wichtigste Schritt, um die Noten einzuordnen.

PrüfbereichGewichtungWas geprüft wurde
Trainieren45 %Ergonomie, Laufkomfort, Trainingsprogramme, Genauigkeit der Zeit-, Tempo- und Distanzanzeige, Pulsmessung im Vergleich mit EKG bei etwa 70, 120 und 150 Schlägen pro Minute
Handhabung25 %Gebrauchsanleitung, Montage, Bedienung, Pulsgurt, Anzeige, Verstauen und Klappmechanik, Reinigung
Sicherheit und Haltbarkeit15 %Mechanische und elektrische Sicherheit, Not-Stopp, Kennzeichnung, Dauerprüfung
Umwelteigenschaften15 %Schadstoffe wie PAK und Phthalate, Geräuschpegel, Verschleiß, Entsorgungshinweise

Einige Details zeigen, wie gründlich die Prüfung angelegt war. Bei der Dauerprüfung belastete ein Reifen das Band 100.000-mal bei 8 km/h. Den Lärm maß die Stiftung in 1,5 m Abstand bei 4,5 und bei 10 km/h. Bei der Sicherheit ging es um Quetsch- und Scherstellen, scharfe Kanten, Standsicherheit, die Belastung der Handläufe und die Verriegelung der Klappmechanismen. Der Not-Stopp wurde auf Position und Funktion sowie auf die Zeit zwischen Auslösen und Stillstand des Bandes geprüft, angelehnt an die Norm ISO 20957-6. Handläufe bewertete die Stiftung nach Position, Stabilität und Griffigkeit, mit trockenen und mit nassen Händen. Bei Geräten mit Herzfrequenzsteuerung untersuchte sie, ob die Leistung konstant bleibt, wenn das Pulssignal ausfällt.

Die Pulsmessung war bei den meisten Geräten erfreulich genau. Not-Stopp-Leinen waren dagegen bei einigen Geräten zu lang oder lösten nicht zuverlässig aus. Der Not-Stopp soll schwere Verletzungen verhindern, funktionierte aber nicht bei allen Modellen zuverlässig.

Was steckt hinter der Norm DIN EN 957-6?

DIN EN 957-6 ist die europäische Norm mit zusätzlichen Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Laufbänder, ergänzend zu den allgemeinen Anforderungen an stationäre Trainingsgeräte. Sie gilt für motorisch angetriebene und für manuell betriebene Laufbänder. International heißt der Teil ISO 20957-6. Die Normen unterscheiden Klassen: S und I stehen für den gewerblichen Einsatz, H für den Heimgebrauch. Daneben gibt es Genauigkeitsklassen A, B und C.

Für dich heißt das: Wenn ein Händler „geprüft nach Norm“ schreibt, sagt das noch nichts über Not-Stopp, Handläufe oder Lauffläche deines konkreten Geräts. Die Stiftung hat gezeigt, dass genau hier Unterschiede liegen. Frage im Zweifel nach der Klasse (H steht für den Heimgebrauch), achte auf den Sicherheitsschlüssel mit Leine und lies das Handbuch vor der ersten Nutzung.

Wichtiger Hinweis

Bei akuten Knie-, Hüft- oder Rückenbeschwerden, Arthrose oder starkem Übergewicht hält die Stiftung Warentest Laufbandtraining oft für weniger geeignet, weil die Stöße auf den Körper hoch sind. Als schonendere Alternativen nennt sie Ergometer und Rudergeräte. Sprich vor dem Start mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, besonders wenn du lange nicht aktiv warst. Nutze den Sicherheitsschlüssel mit Leine immer, wenn dein Gerät einen hat.

So liest du Testergebnisse richtig

Ein Testergebnis gilt für ein bestimmtes Modell zu einem bestimmten Zeitpunkt unter bestimmten Bedingungen. Wenn du fünf Punkte prüfst, kannst du fast jede Untersuchung sinnvoll einordnen.

  1. Ausgabe und Datum: Notiere dir, wann der Bericht erschien. Hersteller ändern Geräte, Anleitungen und Zubehör. Die Stiftung vermerkt selbst bei zwei Modellen, dass die Gebrauchsanleitung laut Anbieter geändert wurde.
  2. Exakte Bezeichnung: Vergleiche Modellnummer und Variante. Ein Walking Pad mit ähnlichem Namen kann technisch anders ausgestattet sein. Das gilt besonders bei Marken, die viele ähnliche Geräte anbieten.
  3. Kriterien und Gewichtung: Das Training zählt 45 %, die Sicherheit 15 %. Wenn dir Lautstärke oder Platzbedarf wichtiger sind als Trainingsprogramme, entscheidet die Gesamtnote nicht über deinen Alltag.
  4. Abwertungen: Frei zugänglich ist, dass Mängel in einzelnen Bereichen das Gesamturteil um eine halbe Note senken oder begrenzen können. Wie genau das bei welchem Gerät greift, steht im kostenpflichtigen Teil.
  5. Prüffeld: Der Bericht zeigt nur die Geräte, die ausgewählt wurden. Er sagt nichts über Modelle, die nicht dabei waren.

Zum letzten Punkt hilft ein Blick auf unsere eigene Marktauswertung: Von 221 Laufbändern und Walking Pads, die wir auf Amazon.de ausgewertet haben, kosteten 79 % weniger als 300 €; der Median lag bei etwa 160 bis 220 €; nur 24 Modelle lagen über 500 €. Das Prüffeld der Stiftung umfasst elf Geräte und damit rund 5 % dieser Menge. Von den elf Geräten lagen laut den mittleren Ladenpreisen der Stiftung nur zwei unter 300 Euro. Das untere Preissegment, in dem bei uns die große Mehrheit der Angebote liegt, ist im Prüffeld also kaum vertreten (Quelle: eigene Auswertung laufband-ratgeber.de und Preistabelle auf test.de).

Praxis-Tipp

Suche das Modell, das dich interessiert, zuerst in der Modellliste der Stiftung. Findest du es nicht, such nach einer Marke aus dem Prüffeld mit ähnlichen Eigenschaften und gleiche die Kernpunkte ab: Länge der Lauffläche, Handläufe, Not-Stopp-Leine, maximales Nutzergewicht. In unserer Laufband-Kaufberatung findest du diese Punkte als Checkliste, im Laufband-Finder kannst du Geräte nach ihnen filtern.

Gibt es weitere Prüfungen von ÖKO-TEST, Konsument oder Fachmagazinen?

Bei unserer Recherche haben wir keinen weiteren frei zugänglichen Bericht gefunden, den wir überprüfen konnten. Bei ÖKO-TEST und beim österreichischen Konsument fanden wir keine Untersuchung zu Laufbändern oder Walking Pads. Fachmagazine haben wir nicht herangezogen, weil wir keine Untersuchung fanden, deren Kriterien du selbst nachlesen kannst. Wir nennen deshalb nur die Stiftung.

Auch Siegel und „Testsieger“-Hinweise auf Produktseiten haben wir nicht verifiziert. Frage bei jedem Hinweis nach drei Dingen: Wer hat geprüft, wann, und wo kann ich den Bericht lesen? Fehlt eine dieser Angaben, behandle den Hinweis als Werbeaussage.

Was bedeutet die Untersuchung für deine Auswahl?

Die Kaufberatung der Stiftung nennt fünf Punkte, die sich gut mit Datenblättern abgleichen lassen. Die folgende Tabelle zeigt sie zusammen mit unseren passenden Seiten.

KriteriumHinweis der StiftungUnsere passende Seite
PlatzBei wenig Platz auf Klappbarkeit achten; im Prüffeld sind alle Geräte klappbarLaufband klappbar, Walking Pad klappbar
TrainingsniveauFür schnelles Training Geräte bis 16 km/h; manche schaffen nur 12 km/hLaufband für zuhause, Profi-Laufband
KörpergrößeGroße Personen brauchen eine lange Lauffläche; im Prüffeld 100 bis 132 cmLaufband-Kaufberatung
KörpergewichtZulässiges Nutzergewicht im Prüffeld 100 bis 130 kgLaufband bis 150 kg
AbwechslungTrainingsprogramme von 1 bis 40Laufband-Training, Laufband-Apps

Unabhängig vom Gerät gibt die Weltgesundheitsorganisation einen Rahmen vor: Erwachsene sollen mindestens 150 bis 300 Minuten pro Woche mit moderater Intensität aktiv sein, und sie sollen Sitzzeit durch Bewegung jeder Intensität ersetzen, auch durch leichte. Ein Walking Pad bei 3 bis 4 km/h kann diesen Gedanken im Alltag umsetzen. Es ist aber nur ein Weg von mehreren, und das Gerät muss zu dir und deinem Platz passen.

Die vier Marken, deren Modelle im Prüffeld der Stiftung auftauchen und zu denen wir eigene Seiten haben, findest du hier: Sportstech (F31s und Walkmate), Citysports (CS-WP9), Christopeit (TM 3000S) und Kingsmith (Walkingpad WPA1F Pro). Wir ordnen dort ein, was die Datenblätter der Marke hergeben. Die Modelle aus der Stiftungsuntersuchung sind dabei nicht automatisch Teil unseres Vergleichs.

Wie ergänzen wir die Untersuchung der Stiftung?

Wir haben keines der Geräte selbst geprüft. Stattdessen werten wir Herstellerdatenblätter, Amazon-Produktangaben, unabhängige Untersuchungen wie diese und Studien aus. Unsere Vergleiche beruhen auf einer Vorauswahl nach Beliebtheit, also dem Amazon-Bestsellerrang in der Kategorie, und anschließend auf der Gewichtung der Datenblattwerte, die für den Einsatzzweck zählen. Die Details stehen auf der Seite So vergleichen wir. „Vergleichssieger“ heißt bei uns: Platz 1 unserer Datenblatt-Auswertung, nicht mehr.

Ein Datenblatt-Vergleich hat Grenzen, und die Stiftungsuntersuchung zeigt, wo sie liegen. Ob ein Not-Stopp zuverlässig auslöst, wie lang eine Leine ist oder ob eine Fernbedienung Schadstoffe enthält, lässt sich nicht aus einem Datenblatt ablesen. Deshalb behandeln wir Sicherheit auf unseren Seiten als Checkliste und nicht als Punktewertung.

Ein Beispiel aus unserem Walking-Pad-Vergleich ist das Superun Walking Pad mit Steigung. Laut Hersteller läuft es mit 1 bis 6 km/h, ist bis 136 kg belastbar, bleibt unter 55 dB, hat eine manuelle Steigung bis 10 % und Seitenhandläufe auf beiden Seiten. Damit unterscheidet es sich von den flachen Walking-Laufbändern ohne Handläufe, die die Stiftung beschreibt. Ob die Handläufe stabil genug sind, wissen wir nicht: Die Stiftung prüft Position, Stabilität und Griffigkeit, wir können das aus den Herstellerangaben nicht beurteilen. Das Gerät war nicht Teil der Stiftungsuntersuchung.

Welche unserer Seiten helfen dir weiter?

Je nachdem, was dich nach dem Lesen der Stiftungsergebnisse am meisten interessiert, bieten sich diese Wege an:

Unsere Einschätzung

Der wichtigste Satz der Untersuchung ist unserer Meinung nach nicht, wer vorne liegt, sondern wo die Unterschiede entstehen: bei der Sicherheit. Training, Pulsmessung und Haltbarkeit waren bei vielen Geräten in Ordnung, auffällig wurde, was ein Datenblatt kaum zeigt – Not-Stopp, Handläufe, Länge der Lauffläche. Daraus ziehen wir zwei Schlüsse. Erstens taugt ein Datenblatt-Vergleich wie unserer, um Tempo, Belastbarkeit, Platzbedarf und Funktionen zu filtern, aber nicht, um Sicherheit zu beurteilen. Zweitens sind Walking Pads eine eigene Geräteklasse: Sie sind zum Gehen gebaut, und genau deshalb kommen sie bei der Sicherheitsbewertung schlechter weg, als es ihr Nutzen im Alltag vermuten ließe. Das spricht nicht gegen sie, aber für Vorsicht beim Tempo und für ein Gerät mit passender Lauffläche. Hohe Preise sind laut Stiftung übrigens keine Garantie: Auch einige teurere Modelle hatten gravierende Sicherheitsmängel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Prüffeld umfasst 11 Geräte: 7 klassische Laufbänder, 3 Walking-Laufbänder und 1 2-in-1-Modell – rund 5 % der 221 Geräte, die wir auf Amazon.de ausgewertet haben.
  • Nur 2 Geräte erhielten ein „Gut“, bei der Sicherheit schnitten viele schlecht ab.
  • Walking Pads laufen höchstens 6 km/h; selbst die 2 besten kommen nicht über „Befriedigend“ hinaus.
  • Die Gewichtung lautet 45 % Trainieren, 25 % Handhabung, 15 % Sicherheit und Haltbarkeit, 15 % Umwelteigenschaften.
  • Die Dauerprüfung belastete klassische Bänder 100.000-mal bei 8 km/h, Walking-Geräte liefen bei 3,5 bis 4 km/h mit 45 kg.
  • Die Einzelnoten sind kostenpflichtig: Wir nennen keine, prüfen kein Gerät selbst und ergänzen mit Datenblatt-Vergleichen.

Häufige Fragen

Hat Stiftung Warentest Walking Pads untersucht?

Ja. In Heft 1/26 waren drei Walking-Laufbänder im Prüffeld: das Kingsmith Walkingpad WPA1F Pro, das Sportplus SP-TM-1100-G-iE und das Sportstech Walkmate. Dazu kam ein 2-in-1-Gerät von Skandika. Laut Stiftung eignen sich Walking Pads für flottes Gehen, nicht für Joggen. Selbst die beiden besten kommen nicht über „Befriedigend“ hinaus.

Wer ist Laufband-Testsieger bei Stiftung Warentest?

Das lässt sich aus den frei zugänglichen Teilen nicht ablesen. Die Stiftung schreibt nur, dass von den Geräten zwei ein „Gut“ erhalten und dass der Preis-Leistungs-Sieger kaum schlechter als der Testsieger, aber deutlich günstiger ist. Die Namen stehen in der kostenpflichtigen Ergebnistabelle auf test.de und im Heft.

Welche Laufbänder hat Stiftung Warentest untersucht?

Elf Modelle: Asviva T21, Christopeit TM 3000S - 2350A, Citysports CS-WP9, Decathlon Domyos Run 500, Maxxus M8, Reebok Astroride A2.0 und Sportstech F31s als klassische Laufbänder, Skandika SF-3150 als 2-in-1-Gerät sowie Kingsmith Walkingpad WPA1F Pro, Sportplus SP-TM-1100-G-iE und Sportstech Walkmate als Walking-Laufbänder.

Sind Walking Pads laut Stiftung Warentest sicher?

Nicht uneingeschränkt. Bei Walking-Laufbändern fehlen Handläufe und Not-Stopp bauartbedingt. Die Stiftung warnt außerdem, dass das Gerät beim Gehen am Steh-Schreibtisch zur Stolperfalle werden kann. In der Fernbedienung eines Modells fand sie hohe Mengen Naphthalin, einen Schadstoff, der vermutlich Krebs erzeugen kann.

Gibt es einen Stiftung-Warentest-Bericht zu klappbaren Laufbändern?

Eine eigene Untersuchung nur für klappbare Laufbänder ist uns nicht bekannt. Im Prüffeld der Stiftung waren aber alle elf Geräte klappbar. Wer wenig Platz hat, kann sich also an dieser Untersuchung orientieren, sollte aber die Einzelnoten im kostenpflichtigen Teil selbst nachlesen.

Kostet der Laufband-Bericht der Stiftung Warentest etwas?

Teile sind frei zugänglich, etwa Einleitung, Kaufberatung und Prüfkriterien. Die Ergebnistabelle mit den Noten und der vollständige Testbericht sind kostenpflichtig. Du kannst sie einzeln freischalten oder mit einem Abo der Stiftung lesen.

Quellen

Redaktion laufband-ratgeber.de

Wir werten Herstellerdatenblätter, Amazon-Produktdaten, unabhängige Tests und Studien aus und ordnen sie für dich ein. Eigene Praxistests behaupten wir nicht. So vergleichen wir · Redaktionsrichtlinien

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