
Laufband Vergleich: Welches Fitnessgerät passt zu deinem Ziel?
Laufband, Walking Pad, Crosstrainer oder Joggen? Unsere Vergleiche mit MET-Werten und Entscheidungstabelle zeigen, welches Gerät zu deinem Ziel passt.

Vergleiche
Elf Geräte, nur zwei mit „Gut“: Wir ordnen die Untersuchung der Stiftung Warentest ein und zeigen, was sie für deinen Kauf bedeutet.
Kurz beantwortet
Stiftung Warentest hat in Heft 1/26 elf Geräte untersucht: sieben klassische Laufbänder, drei Walking-Laufbänder und ein 2-in-1-Modell. Nur zwei erhielten ein „Gut“, viele zeigten Sicherheitsmängel, etwa beim Not-Stopp. Selbst die beiden besten Walking Pads kommen nicht über „Befriedigend“ hinaus. Die Einzelnoten sind kostenpflichtig, deshalb nennen wir hier nur frei zugängliche Ergebnisse.
Wer nach „Laufband Stiftung Warentest“ sucht, möchte meist wissen, welches Gerät vorne liegt. Die Lage ist etwas anders: Die Stiftung hat Laufbänder und Walking Pads in einer gemeinsamen Untersuchung geprüft, die Einzelnoten liegen aber hinter einer Bezahlschranke. Auf dieser Seite fassen wir zusammen, was frei zugänglich ist, erklären, wie du solche Ergebnisse liest, und zeigen, wie wir ergänzend arbeiten. Wenn du direkt vergleichen möchtest, findest du unsere Datenblatt-Auswertung für Walking Pads und für klappbare Laufbänder.
Kurz zusammengefasst
Stiftung Warentest hat in Heft 1/26 elf Geräte untersucht: sieben klassische Laufbänder, drei Walking-Laufbänder und ein 2-in-1-Modell. Nur zwei bekamen ein „Gut“, bei vielen zeigten sich Sicherheitsmängel. Walking Pads laufen höchstens 6 km/h, haben bauartbedingt keine Handläufe und erreichen laut Stiftung auch bei den beiden besten Geräten nur ein „Befriedigend“. Die Einzelnoten sind kostenpflichtig, deshalb nennen wir keine. Wir haben keines der Geräte selbst geprüft, sondern werten Datenblätter aus.
Stiftung Warentest hat Laufbänder und Walking Pads gemeinsam in Heft 1/26 untersucht. Der Bericht „Zwei machen das Rennen“ erschien im Dezember auf test.de, eine Pressemitteilung der Stiftung fasst ihn zusammen. Wir beziehen uns auf diese Untersuchung, weil wir nur sie auf test.de überprüfen konnten.
Im Prüffeld standen elf Geräte. Der Vorspann spricht von acht Laufbändern und drei Walking-Laufbändern, der Fließtext von sieben klassischen Laufbändern, drei Walking-Laufbändern und einem 2-in-1-Gerät. Beides ergibt dieselben elf Modelle, denn das 2-in-1-Gerät gehört zu den acht Laufbändern.
| Gerätegruppe | Anzahl | Modelle laut test.de |
|---|---|---|
| Klassische Laufbänder | 7 | Asviva T21, Christopeit TM 3000S – 2350A, Citysports CS-WP9, Decathlon Domyos Run 500, Maxxus M8, Reebok Astroride A2.0, Sportstech F31s |
| 2-in-1-Laufband | 1 | Skandika SF-3150 (lässt sich als Laufband und als Walking-Laufband betreiben) |
| Walking-Laufbänder | 3 | Kingsmith Walkingpad WPA1F Pro, Sportplus SP-TM-1100-G-iE, Sportstech Walkmate |
Die klassischen Laufbänder erreichen laut Stiftung 12 bis 16 km/h, einige haben eine verstellbare Steigung. Die Lauffläche ist 100 bis 132 cm lang, das zulässige Nutzergewicht liegt bei 100 bis 130 kg, und die Zahl der Trainingsprogramme reicht von 1 bis 40. Alle untersuchten Geräte sind klappbar. Walking-Laufbänder schaffen höchstens 6 km/h.
Als Testpersonen dienten fünf Menschen zwischen 30 und 62 Jahren, 164 bis 189 cm groß und 53 bis 105 kg schwer. Damit deckt das Prüffeld eine ordentliche Bandbreite ab, aber keine Extreme: Wer deutlich schwerer ist, findet die Frage nach der Belastbarkeit besser bei unseren Seiten zu Laufbändern bis 150 kg beantwortet.
Das lässt sich aus den frei zugänglichen Teilen nicht ablesen. Die Stiftung nennt dort nur, dass von den elf Geräten zwei ein „Gut“ erhalten, viele andere dagegen bei der Sicherheit schlecht abschneiden. Außerdem beschreibt sie einen Preis-Leistungs-Sieger, der „kaum schlechter“ als der Testsieger sei, aber deutlich günstiger. Welche Modelle gemeint sind, steht in der Ergebnistabelle hinter der Bezahlschranke.
Wir nennen deshalb bewusst keine Modellnamen und keine Noten. Wer sie nachlesen will, schaltet den Bericht auf test.de frei oder liest das Heft. Sei vorsichtig bei Seiten, die einen „Testsieger der Stiftung Warentest“ nennen, ohne Ausgabe und Link anzugeben. Dann kannst du die Aussage nicht prüfen.
Walking Pads eignen sich laut Stiftung Warentest für flottes Gehen, nicht für Joggen, und sie schneiden wegen Sicherheitsbedenken höchstens mit „Befriedigend“ ab. Drei der elf Geräte gehören zu dieser Gruppe, dazu kommt das 2-in-1-Gerät von Skandika, das sich ebenfalls als Walking-Laufband nutzen lässt.
Die Geschwindigkeit der Walking-Laufbänder ist auf höchstens 6 km/h begrenzt. Die Stiftung ordnet das so ein: Bei 3 bis 4 km/h geht man gemütlich spazieren, bei 5 bis 6 km/h entspricht es schnellem Gehen. Für Ausdauertraining oder Joggen sind die Geräte nach ihrer Darstellung nicht geeignet. Für die Dauerprüfung setzte die Stiftung deshalb ein anderes Programm an als bei klassischen Laufbändern: Walking-Geräte liefen bei 3,5 bis 4 km/h mit 45 kg Belastung. Wie sich die beiden Gerätearten im Alltag unterscheiden, erklärt unser Vergleich Walking Pad oder Laufband.
Die Stiftung beschreibt Walking-Laufbänder als kompakte Geräte ohne Handläufe, die sich unter den Schreibtisch schieben lassen. Handläufe und Not-Stopp fehlen bauartbedingt. Beim Gehen am Steh-Schreibtisch kann das Gerät laut Pressemitteilung zur Stolperfalle werden, weil zügiges Gehen Konzentration erfordert. Ein Modell fiel deutlich ab: Seine Lauffläche kann selbst für flottes Gehen zu kurz sein, und in der Fernbedienung wies die Stiftung hohe Mengen Naphthalin nach, ein Schadstoff, der vermutlich Krebs erzeugen kann. Welches Gerät das ist, zeigt die frei zugängliche Seite nicht.
Wichtig für die Einordnung: Das Urteil „Befriedigend“ als Obergrenze betrifft nach Angaben der Stiftung die Sicherheit, nicht die Haltbarkeit. Im Dauertest hielten alle elf Geräte durch, und die meisten ließen sich gut bedienen.
Praxis-Tipp
Gewöhne dich an ein Walking Pad zuerst bei niedrigem Tempo und ohne Ablenkung durch Bildschirm oder Telefon. Die Stiftung weist darauf hin, dass zügiges Gehen am Steh-Schreibtisch Konzentration erfordert. Prüfe außerdem vor dem Kauf, ob die Lauffläche zu deiner Schrittlänge passt: Ein Modell im Prüffeld war nach Angabe der Stiftung selbst für flottes Gehen zu kurz. Mehr zur Auswahl findest du in unserer Walking-Pad-Kaufberatung und in der Bestenliste Schreibtisch-Laufband.
Die Stiftung bewertet vier Bereiche, die unterschiedlich stark in das Gesamturteil eingehen. Das Training zählt am meisten, die Sicherheit am wenigsten, kann das Urteil aber trotzdem deckeln. Diese Gewichtung zu kennen, ist der wichtigste Schritt, um die Noten einzuordnen.
| Prüfbereich | Gewichtung | Was geprüft wurde |
|---|---|---|
| Trainieren | 45 % | Ergonomie, Laufkomfort, Trainingsprogramme, Genauigkeit der Zeit-, Tempo- und Distanzanzeige, Pulsmessung im Vergleich mit EKG bei etwa 70, 120 und 150 Schlägen pro Minute |
| Handhabung | 25 % | Gebrauchsanleitung, Montage, Bedienung, Pulsgurt, Anzeige, Verstauen und Klappmechanik, Reinigung |
| Sicherheit und Haltbarkeit | 15 % | Mechanische und elektrische Sicherheit, Not-Stopp, Kennzeichnung, Dauerprüfung |
| Umwelteigenschaften | 15 % | Schadstoffe wie PAK und Phthalate, Geräuschpegel, Verschleiß, Entsorgungshinweise |
Einige Details zeigen, wie gründlich die Prüfung angelegt war. Bei der Dauerprüfung belastete ein Reifen das Band 100.000-mal bei 8 km/h. Den Lärm maß die Stiftung in 1,5 m Abstand bei 4,5 und bei 10 km/h. Bei der Sicherheit ging es um Quetsch- und Scherstellen, scharfe Kanten, Standsicherheit, die Belastung der Handläufe und die Verriegelung der Klappmechanismen. Der Not-Stopp wurde auf Position und Funktion sowie auf die Zeit zwischen Auslösen und Stillstand des Bandes geprüft, angelehnt an die Norm ISO 20957-6. Handläufe bewertete die Stiftung nach Position, Stabilität und Griffigkeit, mit trockenen und mit nassen Händen. Bei Geräten mit Herzfrequenzsteuerung untersuchte sie, ob die Leistung konstant bleibt, wenn das Pulssignal ausfällt.
Die Pulsmessung war bei den meisten Geräten erfreulich genau. Not-Stopp-Leinen waren dagegen bei einigen Geräten zu lang oder lösten nicht zuverlässig aus. Der Not-Stopp soll schwere Verletzungen verhindern, funktionierte aber nicht bei allen Modellen zuverlässig.
DIN EN 957-6 ist die europäische Norm mit zusätzlichen Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Laufbänder, ergänzend zu den allgemeinen Anforderungen an stationäre Trainingsgeräte. Sie gilt für motorisch angetriebene und für manuell betriebene Laufbänder. International heißt der Teil ISO 20957-6. Die Normen unterscheiden Klassen: S und I stehen für den gewerblichen Einsatz, H für den Heimgebrauch. Daneben gibt es Genauigkeitsklassen A, B und C.
Für dich heißt das: Wenn ein Händler „geprüft nach Norm“ schreibt, sagt das noch nichts über Not-Stopp, Handläufe oder Lauffläche deines konkreten Geräts. Die Stiftung hat gezeigt, dass genau hier Unterschiede liegen. Frage im Zweifel nach der Klasse (H steht für den Heimgebrauch), achte auf den Sicherheitsschlüssel mit Leine und lies das Handbuch vor der ersten Nutzung.
Wichtiger Hinweis
Bei akuten Knie-, Hüft- oder Rückenbeschwerden, Arthrose oder starkem Übergewicht hält die Stiftung Warentest Laufbandtraining oft für weniger geeignet, weil die Stöße auf den Körper hoch sind. Als schonendere Alternativen nennt sie Ergometer und Rudergeräte. Sprich vor dem Start mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, besonders wenn du lange nicht aktiv warst. Nutze den Sicherheitsschlüssel mit Leine immer, wenn dein Gerät einen hat.
Ein Testergebnis gilt für ein bestimmtes Modell zu einem bestimmten Zeitpunkt unter bestimmten Bedingungen. Wenn du fünf Punkte prüfst, kannst du fast jede Untersuchung sinnvoll einordnen.
Zum letzten Punkt hilft ein Blick auf unsere eigene Marktauswertung: Von 221 Laufbändern und Walking Pads, die wir auf Amazon.de ausgewertet haben, kosteten 79 % weniger als 300 €; der Median lag bei etwa 160 bis 220 €; nur 24 Modelle lagen über 500 €. Das Prüffeld der Stiftung umfasst elf Geräte und damit rund 5 % dieser Menge. Von den elf Geräten lagen laut den mittleren Ladenpreisen der Stiftung nur zwei unter 300 Euro. Das untere Preissegment, in dem bei uns die große Mehrheit der Angebote liegt, ist im Prüffeld also kaum vertreten (Quelle: eigene Auswertung laufband-ratgeber.de und Preistabelle auf test.de).
Praxis-Tipp
Suche das Modell, das dich interessiert, zuerst in der Modellliste der Stiftung. Findest du es nicht, such nach einer Marke aus dem Prüffeld mit ähnlichen Eigenschaften und gleiche die Kernpunkte ab: Länge der Lauffläche, Handläufe, Not-Stopp-Leine, maximales Nutzergewicht. In unserer Laufband-Kaufberatung findest du diese Punkte als Checkliste, im Laufband-Finder kannst du Geräte nach ihnen filtern.
Bei unserer Recherche haben wir keinen weiteren frei zugänglichen Bericht gefunden, den wir überprüfen konnten. Bei ÖKO-TEST und beim österreichischen Konsument fanden wir keine Untersuchung zu Laufbändern oder Walking Pads. Fachmagazine haben wir nicht herangezogen, weil wir keine Untersuchung fanden, deren Kriterien du selbst nachlesen kannst. Wir nennen deshalb nur die Stiftung.
Auch Siegel und „Testsieger“-Hinweise auf Produktseiten haben wir nicht verifiziert. Frage bei jedem Hinweis nach drei Dingen: Wer hat geprüft, wann, und wo kann ich den Bericht lesen? Fehlt eine dieser Angaben, behandle den Hinweis als Werbeaussage.
Die Kaufberatung der Stiftung nennt fünf Punkte, die sich gut mit Datenblättern abgleichen lassen. Die folgende Tabelle zeigt sie zusammen mit unseren passenden Seiten.
| Kriterium | Hinweis der Stiftung | Unsere passende Seite |
|---|---|---|
| Platz | Bei wenig Platz auf Klappbarkeit achten; im Prüffeld sind alle Geräte klappbar | Laufband klappbar, Walking Pad klappbar |
| Trainingsniveau | Für schnelles Training Geräte bis 16 km/h; manche schaffen nur 12 km/h | Laufband für zuhause, Profi-Laufband |
| Körpergröße | Große Personen brauchen eine lange Lauffläche; im Prüffeld 100 bis 132 cm | Laufband-Kaufberatung |
| Körpergewicht | Zulässiges Nutzergewicht im Prüffeld 100 bis 130 kg | Laufband bis 150 kg |
| Abwechslung | Trainingsprogramme von 1 bis 40 | Laufband-Training, Laufband-Apps |
Unabhängig vom Gerät gibt die Weltgesundheitsorganisation einen Rahmen vor: Erwachsene sollen mindestens 150 bis 300 Minuten pro Woche mit moderater Intensität aktiv sein, und sie sollen Sitzzeit durch Bewegung jeder Intensität ersetzen, auch durch leichte. Ein Walking Pad bei 3 bis 4 km/h kann diesen Gedanken im Alltag umsetzen. Es ist aber nur ein Weg von mehreren, und das Gerät muss zu dir und deinem Platz passen.
Die vier Marken, deren Modelle im Prüffeld der Stiftung auftauchen und zu denen wir eigene Seiten haben, findest du hier: Sportstech (F31s und Walkmate), Citysports (CS-WP9), Christopeit (TM 3000S) und Kingsmith (Walkingpad WPA1F Pro). Wir ordnen dort ein, was die Datenblätter der Marke hergeben. Die Modelle aus der Stiftungsuntersuchung sind dabei nicht automatisch Teil unseres Vergleichs.
Wir haben keines der Geräte selbst geprüft. Stattdessen werten wir Herstellerdatenblätter, Amazon-Produktangaben, unabhängige Untersuchungen wie diese und Studien aus. Unsere Vergleiche beruhen auf einer Vorauswahl nach Beliebtheit, also dem Amazon-Bestsellerrang in der Kategorie, und anschließend auf der Gewichtung der Datenblattwerte, die für den Einsatzzweck zählen. Die Details stehen auf der Seite So vergleichen wir. „Vergleichssieger“ heißt bei uns: Platz 1 unserer Datenblatt-Auswertung, nicht mehr.
Ein Datenblatt-Vergleich hat Grenzen, und die Stiftungsuntersuchung zeigt, wo sie liegen. Ob ein Not-Stopp zuverlässig auslöst, wie lang eine Leine ist oder ob eine Fernbedienung Schadstoffe enthält, lässt sich nicht aus einem Datenblatt ablesen. Deshalb behandeln wir Sicherheit auf unseren Seiten als Checkliste und nicht als Punktewertung.
Ein Beispiel aus unserem Walking-Pad-Vergleich ist das Superun Walking Pad mit Steigung. Laut Hersteller läuft es mit 1 bis 6 km/h, ist bis 136 kg belastbar, bleibt unter 55 dB, hat eine manuelle Steigung bis 10 % und Seitenhandläufe auf beiden Seiten. Damit unterscheidet es sich von den flachen Walking-Laufbändern ohne Handläufe, die die Stiftung beschreibt. Ob die Handläufe stabil genug sind, wissen wir nicht: Die Stiftung prüft Position, Stabilität und Griffigkeit, wir können das aus den Herstellerangaben nicht beurteilen. Das Gerät war nicht Teil der Stiftungsuntersuchung.
Je nachdem, was dich nach dem Lesen der Stiftungsergebnisse am meisten interessiert, bieten sich diese Wege an:
Unsere Einschätzung
Der wichtigste Satz der Untersuchung ist unserer Meinung nach nicht, wer vorne liegt, sondern wo die Unterschiede entstehen: bei der Sicherheit. Training, Pulsmessung und Haltbarkeit waren bei vielen Geräten in Ordnung, auffällig wurde, was ein Datenblatt kaum zeigt – Not-Stopp, Handläufe, Länge der Lauffläche. Daraus ziehen wir zwei Schlüsse. Erstens taugt ein Datenblatt-Vergleich wie unserer, um Tempo, Belastbarkeit, Platzbedarf und Funktionen zu filtern, aber nicht, um Sicherheit zu beurteilen. Zweitens sind Walking Pads eine eigene Geräteklasse: Sie sind zum Gehen gebaut, und genau deshalb kommen sie bei der Sicherheitsbewertung schlechter weg, als es ihr Nutzen im Alltag vermuten ließe. Das spricht nicht gegen sie, aber für Vorsicht beim Tempo und für ein Gerät mit passender Lauffläche. Hohe Preise sind laut Stiftung übrigens keine Garantie: Auch einige teurere Modelle hatten gravierende Sicherheitsmängel.
Das Wichtigste in Kürze
Ja. In Heft 1/26 waren drei Walking-Laufbänder im Prüffeld: das Kingsmith Walkingpad WPA1F Pro, das Sportplus SP-TM-1100-G-iE und das Sportstech Walkmate. Dazu kam ein 2-in-1-Gerät von Skandika. Laut Stiftung eignen sich Walking Pads für flottes Gehen, nicht für Joggen. Selbst die beiden besten kommen nicht über „Befriedigend“ hinaus.
Das lässt sich aus den frei zugänglichen Teilen nicht ablesen. Die Stiftung schreibt nur, dass von den Geräten zwei ein „Gut“ erhalten und dass der Preis-Leistungs-Sieger kaum schlechter als der Testsieger, aber deutlich günstiger ist. Die Namen stehen in der kostenpflichtigen Ergebnistabelle auf test.de und im Heft.
Elf Modelle: Asviva T21, Christopeit TM 3000S - 2350A, Citysports CS-WP9, Decathlon Domyos Run 500, Maxxus M8, Reebok Astroride A2.0 und Sportstech F31s als klassische Laufbänder, Skandika SF-3150 als 2-in-1-Gerät sowie Kingsmith Walkingpad WPA1F Pro, Sportplus SP-TM-1100-G-iE und Sportstech Walkmate als Walking-Laufbänder.
Nicht uneingeschränkt. Bei Walking-Laufbändern fehlen Handläufe und Not-Stopp bauartbedingt. Die Stiftung warnt außerdem, dass das Gerät beim Gehen am Steh-Schreibtisch zur Stolperfalle werden kann. In der Fernbedienung eines Modells fand sie hohe Mengen Naphthalin, einen Schadstoff, der vermutlich Krebs erzeugen kann.
Eine eigene Untersuchung nur für klappbare Laufbänder ist uns nicht bekannt. Im Prüffeld der Stiftung waren aber alle elf Geräte klappbar. Wer wenig Platz hat, kann sich also an dieser Untersuchung orientieren, sollte aber die Einzelnoten im kostenpflichtigen Teil selbst nachlesen.
Teile sind frei zugänglich, etwa Einleitung, Kaufberatung und Prüfkriterien. Die Ergebnistabelle mit den Noten und der vollständige Testbericht sind kostenpflichtig. Du kannst sie einzeln freischalten oder mit einem Abo der Stiftung lesen.
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