Redaktion laufband-ratgeber.de · aktualisiert am 13.10.2026
Kurz beantwortet
Unsere Empfehlung ist das Prounol Laufbandöl 200 ml: 100 % Silikonöl mit angegebener Viskosität von 350 cSt und einem Applikator, der laut Hersteller 0,1 bis 3 ml dosiert. Wichtiger als die Marke ist dein Handbuch: Hersteller nennen etwa drei Monate oder 50 Betriebsstunden als Intervall, gewachste Decks dürfen gar nicht geölt werden.
Laufband Öl ist kein Luxus, sondern Pflege: Es verringert die Reibung zwischen Laufband und Laufbrett. Hier zeigen wir, welches Silikonöl für das Laufband infrage kommt, wie oft du schmieren solltest und wie du dabei vorgehst. Die passenden Geräte zum Pflegen findest du in unserer Laufband-Übersicht und bei den Walking Pads.
Wir haben die Öle nicht selbst ausprobiert. Die Einordnung beruht auf den Produktangaben der Hersteller und auf Wartungshinweisen von Laufbandherstellern. Wie wir auswählen, erklärt die Seite So vergleichen wir. Weiteres Zubehör zeigt der Hub Laufband-Zubehör.
Kurz zusammengefasst
Ein passendes Silikonöl schützt Band, Deck und Motor vor Reibung. Hersteller nennen als Richtwert etwa alle drei Monate, ein Christopeit-Handbuch eine Prüfung nach 50 Betriebsstunden. Bei Decks mit Wachs darfst du nichts auftragen. Meide WD-40, Speiseöl und Allzweck-Sprays. Fünf Silikonöle haben wir verglichen: Unsere Empfehlung ist das Prounol Laufbandöl mit 200 ml. Das Handbuch deines Geräts hat immer Vorrang vor allgemeinen Regeln, auch vor unseren Hinweisen auf dieser Seite.
AnzeigeVergleichstabelle · Datenblattwerte laut Hersteller
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Warum musst du das Laufband schmieren?
Du schmierst, weil das Band beim Laufen über das Deck gleitet und dabei Reibung entsteht. Horizon Fitness schreibt, dass fehlende Schmierung zu Reibung führt und zum vorzeitigen Ausfall von Band, Deck, Motor oder Elektronik beitragen kann.
Ein trockenes Deck zeigt sich oft zuerst am Gefühl und an den Geräuschen. WalkingPad nennt als Hinweise ein raues oder trockenes Deck, ein Band, das schleift, hakt oder ruckelt, und ein lauteres Gerät als sonst. NordicTrack ergänzt ein überspringendes Band und einen überhitzten Motor. Ein dumpfes Pochen beim Laufen ist dagegen normal: Laut Horizon macht jedes Laufband ein solches Geräusch, wenn das Band über die Rollen läuft.
Auch bei der Dauerprüfung von Stiftung Warentest spielten Wartungshinweise eine Rolle: Die Prüfer richteten sich nach den Angaben der Hersteller und bewerteten, ob Reinigungs- und Wartungshinweise vorhanden sind. Wer pflegt, hält sich also an das, was auch geprüft wurde. Mehr zu Störungen liest du im Ratgeber Laufband-Probleme.
Welches Öl ist das richtige für das Laufband?
Das richtige Mittel ist das, was dein Hersteller nennt, und das ist meistens reines Silikonöl. Horizon beschränkt seine Anleitung auf Silikon-Decks und nennt Silikonöl, LifeSpan nennt 100 % Silikonschmiermittel. Auch die Produkte im Vergleich setzen fast alle auf Silikon: Vier von fünf nennen im Herstellertext ausdrücklich 100 % Silikon oder 100 % reines Silikonöl. Das fünfte, das Set von exatta, spricht von „synthetischen Schmiermitteln“, ohne Silikon zu erwähnen.
Wichtig ist der Unterschied zwischen Öl und Spray. WalkingPad rät von WD-40, Pflanzenöl und allgemeinen Silikonsprays ab, weil diese Erdöldestillate enthalten können, das Band schädigen und Staub binden. Das Christopeit-Handbuch schließt Schmiermittel auf Öl- oder Erdölbasis aus. Es empfiehlt für dieses Modell allerdings ein Silikonspray, also ein für Laufbänder gedachtes Produkt. NordicTrack rät allgemein von Ölen und Fetten ab, die für andere Zwecke gemacht sind, weil sie die Maschine verstopfen oder beschädigen können.
Kurz: Nimm ein Silikonprodukt, das ausdrücklich für Laufbänder gedacht ist, und bleibe bei dem, was dein Handbuch nennt. Als Beispiel mit angegebener Viskosität nennen wir das Prounol Laufbandöl*; es gibt 350 cSt an. Die Viskosität ist die Zähflüssigkeit; cSt steht für Centistokes, eine Einheit dafür.
Wie oft solltest du das Laufband ölen?
Als Faustregel gelten etwa drei Monate, bei starker Nutzung öfter. Die Hersteller unterscheiden sich aber, wie die Übersicht zeigt.
Hersteller
Intervall
Menge pro Anwendung
Horizon Fitness
Alle 3 Monate oder 150 Meilen (rund 241 km)
20 ml, höchstens 30 ml
NordicTrack
Alle 3 Monate oder 130 Meilen (rund 209 km, von uns umgerechnet)
3 bis 5 Anwendungen (Sprühstöße) je Seite
LifeSpan
Alle 3 Monate
Etwa 1 oz (rund 30 ml) insgesamt
WalkingPad
Etwa alle 3 Monate bei normaler Nutzung, bis monatlich bei täglicher Nutzung
1 bis 2 Tropfen
Christopeit (TM 5000 S)
Prüfung nach 50 Betriebsstunden; Display-Erinnerung alle 300 km
Keine Angabe im Handbuch
Rechne dein Nutzungsverhalten um: Bei drei Stunden pro Woche sind 50 Betriebsstunden nach rund 17 Wochen erreicht, bei fünf Stunden nach zehn Wochen. Beide Werte liegen in der Größenordnung der drei Monate, die andere Hersteller nennen. Horizon zeigt außerdem eine Meldung am Display, wenn das Gerät bei 300 Meilen angekommen ist.
Zur Kontrolle hilft laut NordicTrack eine Fühlprobe: Zieh den Netzstecker, lockere das Band leicht und taste die Unterseite ab. Ist sie trocken, braucht das Gerät Öl. Bleibt Öl an der Hand, ist Schmierung noch vorhanden.
Wie viel Öl braucht ein Laufband?
Nur so viel, wie der Hersteller angibt, und das ist je nach Gerät sehr unterschiedlich. Bei klassischen Laufbändern von Horizon sind es 20 ml pro Anwendung, nie mehr als 30 ml. Bei Walking Pads nennt WalkingPad nur 1 bis 2 Tropfen. Zu viel Öl kann laut WalkingPad auf den Boden laufen oder an die Elektronik gelangen.
Daraus lässt sich ein Rechenbeispiel ableiten: Bei 20 ml je Anwendung reicht eine 200-ml-Flasche rechnerisch für zehn Anwendungen, bei vierteljährlicher Schmierung also für zweieinhalb Jahre. Selbst das kleinste Gebinde im Vergleich, das exatta-Set mit zusammen 120 ml, würde für sechs Anwendungen reichen. Beim Walking Pad hält jede Flasche weit länger.
Prounol empfiehlt laut Herstellertext die 100-ml-Flasche für gelegentliche Nutzung unter zwei Stunden pro Woche und die 200-ml-Flasche für regelmäßige Nutzung. Das Öl dosierst du mit einem Applikator in Schritten von 0,1 bis 3 ml.
Laufband ölen: Die Anleitung Schritt für Schritt
Die Grundschritte sind bei fast allen Herstellern gleich, die Details unterscheiden sich. Prüfe deshalb vorher dein Handbuch. Die folgende Reihenfolge fasst die Hinweise von Horizon, NordicTrack, LifeSpan und WalkingPad zusammen.
Handbuch prüfen: Steht dort, dass das Deck gewachst ist oder dass nichts aufgetragen werden darf, lass das Öl weg.
Ausschalten und Netzstecker ziehen: Horizon und NordicTrack nennen das als ersten Schritt.
Fühlprobe machen: Band anheben und die Unterseite abtasten (siehe oben).
Band anheben oder lockern: Horizon lockert beim Flaschenverfahren die hinteren Rollenschrauben um 10 bis 15 Umdrehungen. Beim Applikator-Verfahren hebst du das Band stattdessen seitlich an. Bei einem klappbaren Walking Pad hebst du laut WalkingPad die Fläche zur Hälfte an.
Öl auftragen: Trage das Öl unter das Band auf das Deck auf. Horizon empfiehlt ein Zickzackmuster über die ganze Fläche; die Dosierung stammt aus der Tabelle oben. Das Öl kommt nie auf die Oberseite des Bandes.
Band zentrieren und spannen: Zieh die Schrauben um die gleiche Zahl an Umdrehungen wieder an, die du gelöst hast.
Einschalten und verteilen: Laut Horizon läuft das Band bei 3 mph (rund 4,8 km/h, von uns umgerechnet) drei Minuten, danach gehst du drei Minuten darauf. NordicTrack nennt 5 bis 6 Minuten bei 3 mph, LifeSpan 3 bis 5 Minuten.
Überschuss abwischen: Entferne seitlich ausgetretenes Öl mit einem weichen Tuch.
Praxis-Tipp
Lege vor dem Ölen alte Handtücher oder Zeitung neben das Laufband und trage Einweghandschuhe. Zwei der fünf Produkte im Vergleich legen Handschuhe bei: das exatta-Set mit 10 Stück und das Fuchoi-Set mit einem Paar. Wer ein Öl ohne Zubehör kauft, sollte sich Einweghandschuhe und ein Tuch bereitlegen.
Wichtiger Hinweis
Ziehe vor jedem Eingriff den Netzstecker und stelle sicher, dass das Band nicht anläuft. Horizon weist darauf hin, dass ein nicht zentriertes oder falsch gespanntes Band vor der Nutzung korrigiert werden muss. Gilt für dein Gerät eine andere Vorgabe, folge dem Handbuch.
Wie ölst du ein Walking Pad?
Bei einem Walking Pad brauchst du sehr wenig Öl und musst das Band meist nicht lockern. WalkingPad rät ausdrücklich davon ab, das Band zum Schmieren zu lösen. Bei klappbaren Modellen hebst du die Lauffläche zur Hälfte an, gibst 1 bis 2 Tropfen Silikonöl auf das Deck, zentrierst das Band und lässt es einige Minuten langsam laufen.
Bei Walking Pads mit schmalem Spalt hilft eine Dosierspitze oder Pipette. Alle fünf Produkte im Vergleich bringen eine Dosierhilfe mit: Applikator, Dosierkappe, Dosierspitze, Pipette, Schläuche oder Rohre. Welche Walking Pads wir empfehlen, steht in unserem Walking-Pad-Kaufratgeber.
Laufband selbstschmierend: Braucht es dann kein Öl?
Ob ein Laufband „selbstschmierend“ ist, entscheidet nicht die Werbung, sondern das Handbuch. Wir haben keine einheitliche Definition dafür gefunden. Gemeint sind meist Decks mit werkseitiger Beschichtung oder Wachs. Horizon schreibt dazu: Bei gewachsten Decks soll über die gesamte Lebensdauer nichts auf Deck oder Band aufgetragen werden. Für Silikon-Decks sieht Horizon dagegen ein regelmäßiges Schmieren vor.
Das Risiko liegt auf beiden Seiten: Wer ein gewachstes Deck ölt, verändert die Oberfläche. Wer ein Silikon-Deck nie schmiert, riskiert Reibung. Die Antwort steht im Handbuch oder beim Hersteller-Support. Nennt der Hersteller das Deck wartungsfrei, lass das Öl weg.
Welche Fehler solltest du beim Ölen vermeiden?
Die häufigsten Fehler betreffen das falsche Mittel, die falsche Menge und das fehlende Nachspannen. Diese Liste basiert auf den Warnhinweisen der ausgewerteten Hersteller.
Falsches Mittel: WD-40, Pflanzenöl und Allzweck-Sprays sind laut WalkingPad ungeeignet.
Zu viel Öl: Horizon nennt als Grenze 30 ml pro Anwendung.
Öl auf die Bandoberseite: Horizon warnt ausdrücklich davor.
Deck mit Wachs ölen: Hier darf laut Horizon nichts aufgetragen werden.
Band nicht neu spannen: Nach dem Ölen muss das Band zentriert und gespannt werden.
Warten bis es quietscht: NordicTrack rät, nicht auf Geräusche zu warten.
Wie wählen wir die Silikonöle aus?
Wir ordnen zuerst nach Beliebtheit, dann nach den Angaben im Datenblatt. Die Vorauswahl erfolgt nach dem Amazon-Bestsellerrang in der Kategorie. Danach gewichten wir Angaben, die für die Pflege zählen: ob 100 % Silikon genannt wird, ob eine Viskosität angegeben ist, welche Dosierhilfe dabei ist und wie groß das Gebinde ist. Bei den Ölen sind die Datenblätter kurz; oft fehlen Viskosität und Kompatibilitätsangaben. Mehr zum Vorgehen steht unter So vergleichen wir.
In diesem Vergleich entspricht die Reihenfolge der Reihenfolge der Bestsellerränge: Das Prounol-Öl liegt auf Rang 254, das von Veddelholzer auf Rang 1055, Vellental auf 1785, exatta auf 6842 und Fuchoi auf 13704. Die Datenblattwerte ändern daran nichts. Beim Prounol-Öl sprechen sie sogar zusätzlich für Platz 1, denn nur dieses Produkt gibt die Viskosität an.
Die Modelle im Detail
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Unsere Empfehlung
Prounol Laufbandöl 200 ml
Ideal für: Laufband pflegen
Silikonöl zur Schmierung von Laufbändern und Walking Pads, für Heim- und Studiogeräte ausgelegt.
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So unterscheiden sich die Modelle
Prounol Laufbandöl 200 ml
Unsere Empfehlung und Platz 1. Laut Hersteller besteht das Öl aus 100 % Silikon mit 350 cSt Viskosität. Es ist das einzige Produkt im Vergleich mit einer Viskositätsangabe. Der Applikator dosiert laut Hersteller 0,1 bis 3 ml, zusätzlich gibt es eine flache Flasche, die unter das Band passt. Ein Hygiene-Attest bescheinigt laut Hersteller die Eignung für Geräte mit Hautkontakt. Der Nachteil: Pro Milliliter ist die 200-ml-Flasche teurer als die 500-ml-Variante. Für regelmäßige Nutzung empfiehlt der Hersteller selbst die 200-ml-Flasche. Mit Bestsellerrang 254 ist es zugleich das beliebteste der fünf Produkte.
Veddelholzer Laufbandöl 250 ml
Platz 2 für alle, die mehr Inhalt wollen. Der Hersteller nennt 100 % reines Silikonöl ohne Zusätze. Im Set sind eine Dosierkappe und eine Pipette; das Öl ist laut Hersteller auch für Crosstrainer und Spinning Bike geeignet. Mit 250 ml enthält die Flasche 50 ml mehr als das Prounol-Öl. Der Nachteil: Der Herstellertext gibt keine Viskosität an, du musst dich also auf die Angabe „reines Silikonöl“ verlassen. Wer mehrere Fitnessgeräte pflegt, kann das Öl breiter einsetzen. Anders als beim Prounol-Öl nennt der Hersteller keine festen Dosierschritte, dafür liegt eine Pipette für schwer erreichbare Stellen bei. Bestsellerrang: 1055.
Vellental Laufbandöl 250 ml
Platz 3 mit ebenfalls 250 ml und 100 % reinem Silikonöl. Die Besonderheit ist die extra flache Flasche mit langem Hals und feiner Dosierspitze. Sie passt laut Hersteller zwischen Laufgurt und Lauffläche, ohne das Band stark zu lockern. Das spricht für Walking Pads, bei denen du nur wenig anheben kannst. Eine Pipette liegt bei, das Öl ist für Laufband, Walking Pad und Crosstrainer vorgesehen. Wie bei Veddelholzer fehlt die Viskosität. Der Hersteller betont 25 % mehr Inhalt als bei 200-ml-Flaschen, was bei 250 ml rechnerisch stimmt. Bestsellerrang: 1785.
exatta Laufbandöl-Set 120 ml
Platz 4 ist ein Set für Einsteiger, die sauber arbeiten wollen: zwei Flaschen mit je 60 ml, zwei Ölschläuche von 20,3 cm Länge und 10 Einweghandschuhe. Das Öl soll laut Hersteller die Schnittstelle zwischen Laufdeck und Band schmieren und ist laut Hersteller mit Laufbändern unter anderem von Icon, Sole, Johnson und Shuwa kompatibel. Der Haken: Der Text nennt „synthetische Schmiermittel“, aber kein Silikon und keine Viskosität. Wenn dein Handbuch ausdrücklich Silikon verlangt, solltest du diese Angabe beim Hersteller erfragen. Mit 120 ml ist es das kleinste Gebinde, reicht aber rechnerisch für mehrere Anwendungen. Bestsellerrang: 6842.
Fuchoi Silikonöl für Laufband 200 ml
Platz 5 mit zwei Flaschen zu je 100 ml, zwei flexiblen Silikonrohren und einem Paar Handschuhe. Der Hersteller nennt 100 % reines Silikonöl, ungiftig und geruchlos. Du kannst es laut Hersteller ohne Demontage unter das Band bringen, indem du die Flasche drückst und das schlanke Rohr einführst. Das Öl ist auch für Ellipsentrainer, Spinning Bike und Scharniere gedacht. Der Nachteil: Die Kompatibilität ist nur allgemein mit „die meisten Marken“ angegeben, die Viskosität fehlt. Mit 200 ml insgesamt entspricht die Menge dem Prounol-Öl, verteilt auf zwei Flaschen. Bestsellerrang: 13704.
Unsere Einschätzung
Die fünf Öle ähneln sich im Datenblatt stärker, als die Plätze vermuten lassen. Vier von fünf nennen 100 % Silikon, alle fünf haben eine Dosierhilfe, nur eines gibt die Viskosität an. Der eigentliche Hebel liegt deshalb nicht in der Marke, sondern bei drei Dingen: Passt Silikon zu deinem Deck, bringst du die richtige Menge auf, und schmierst du im richtigen Abstand? Die Quellen zeigen, wie weit die Vorgaben auseinanderliegen. Sie reichen von 1 bis 2 Tropfen beim Walking Pad bis zu 20 ml bei einem klassischen Laufband. Wir würden deshalb zuerst das Handbuch lesen und danach nach Gebindegröße und Dosierhilfe entscheiden. Wer nur gelegentlich läuft, kommt mit der kleinen Flasche aus. Die Viskosität ist ein Pluspunkt von Prounol, ersetzt aber nicht die Herstellerfreigabe deines Geräts.
Horizon nennt drei Monate oder 150 Meilen (rund 241 km); ein Christopeit-Handbuch 50 Betriebsstunden.
Horizon nennt 20 ml pro Anwendung (höchstens 30 ml); WalkingPad bei Walking Pads nur 1 bis 2 Tropfen.
Vier von fünf Ölen im Vergleich nennen 100 % Silikon, nur eines (Prounol) gibt die Viskosität an: 350 cSt.
Gebinde im Vergleich: 120 ml (exatta), 200 ml (Prounol, Fuchoi) und 250 ml (Veddelholzer, Vellental).
Bei gewachsten Decks darf laut Horizon nichts aufgetragen werden.
WD-40, Pflanzenöl und Allzweck-Sprays sind laut WalkingPad ungeeignet.
Häufige Fragen
Welches Öl nimmt man für ein Laufband?
Hersteller wie Horizon Fitness und LifeSpan nennen 100 % Silikonöl für Laufbänder mit Silikon-Deck. Bei gewachsten Decks darf laut Horizon nichts aufgetragen werden. Verwende deshalb nur das Mittel, das dein Handbuch nennt, und kein Allzweck-Schmiermittel.
Kann ich WD-40 oder Speiseöl für das Laufband verwenden?
Nein. WalkingPad warnt vor WD-40, Pflanzenöl und allgemeinen Silikonsprays, weil sie Erdöldestillate enthalten können, das Band angreifen und Staub anziehen. NordicTrack rät ebenfalls von Ölen und Fetten ab, die nicht für Laufbänder gedacht sind. Das Christopeit-Handbuch schließt öl- und erdölbasierte Schmiermittel aus.
Wie oft muss ich das Laufband ölen?
Üblich sind etwa alle drei Monate. Horizon nennt drei Monate oder 150 Meilen (rund 241 km), NordicTrack drei Monate oder 130 Meilen. Ein Christopeit-Handbuch verlangt eine Prüfung nach jeweils 50 Betriebsstunden. Bei täglicher Nutzung kann ein kürzerer Abstand nötig sein.
Wie viel Öl braucht ein Laufband pro Anwendung?
Das hängt vom Gerät ab. Horizon nennt bei klassischen Laufbändern 20 ml, höchstens 30 ml pro Anwendung. WalkingPad empfiehlt bei Walking Pads nur 1 bis 2 Tropfen. Zu viel Öl kann auf den Boden laufen oder an die Elektronik gelangen.
Muss ich ein Walking Pad ölen?
Ja, wenn dein Handbuch es vorsieht. WalkingPad nennt einen Abstand von etwa drei Monaten bei normaler Nutzung und bis zu monatlich bei täglicher Nutzung. Prüfe zuerst per Hand, ob das Deck trocken oder rau ist, und trage dann nur wenige Tropfen auf.
Was bedeutet „selbstschmierend“ bei einem Laufband?
Der Begriff beschreibt meist Decks mit werkseitiger Beschichtung oder Wachs. Horizon schreibt, dass bei gewachsten Decks nichts aufgetragen werden darf. Ob dein Gerät nachgeölt werden soll, steht im Handbuch und nicht in der Produktbeschreibung.
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