WalkingPad und Kingsmith: Marke, Modelle, Einordnung
Wer hinter dem WalkingPad steckt, welche Modelle es gibt und für wen sich welches Gerät eignet.
Redaktion laufband-ratgeber.de · aktualisiert am 13.10.2026
Kurz beantwortet
WalkingPad ist die Marke von Kingsmith und gilt als Erfinder der faltbaren Walking Pads. Das erste Modell A1 startete laut Hersteller über Xiaomis Plattform Mi Crowdfunding. Die Modelle reichen von Gehgeräten mit 6 km/h wie A1 Pro und Z1 über 2-in-1-Geräte bis 12 km/h bis zu Laufbändern mit 18 km/h. Typisch ist das Falten in der Mitte, das die Geräte flach verstaubar macht.
Ein Walking Pad von Kingsmith ist für viele das erste Gerät dieser Art: Die Marke WalkingPad prägte den Begriff und das Prinzip, ein flaches Gehband unter dem Schreibtisch oder dem Sofa zu verstauen. Auf dieser Seite ordnen wir Herkunft, Xiaomi-Verbindung und Modelle ein und zeigen, für wen welches Gerät passt. Wir haben keines der Geräte selbst ausprobiert, sondern werten Herstellerseiten, Amazon-Angaben und die Prüfung der Stiftung Warentest aus. Einen Überblick über die Gerätegattung bietet unsere Bestenliste Walking Pad, und wenn du erst klären willst, ob so ein Gerät zu dir passt, hilft die Walking-Pad-Kaufberatung.
Kurz zusammengefasst
WalkingPad ist die Marke von Kingsmith. Das erste Modell A1 startete laut Hersteller über Xiaomis Plattform Mi Crowdfunding. Wir haben elf Modelle ausgewertet: vier reine Gehgeräte mit 6 km/h, drei 2-in-1-Geräte und vier Laufbänder mit bis zu 18 km/h. Auf Amazon konnten wir WalkingPad Z1, A1 Pro und R3 Hybrid+ auswerten. Typisch sind das Falten in der Mitte und ein Fußsensor, der das Tempo automatisch anpasst.
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Was ist WalkingPad und wer ist Kingsmith?
WalkingPad ist die Walking-Pad-Marke von Kingsmith, einem Hersteller von Fitnessgeräten. Auf der deutschen Herstellerseite heißt es, das WalkingPad sei von Kingsmith erfunden worden und habe mit dem Modell A1 eine neue Produktkategorie geschaffen. Laut eigener Darstellung stammt das Gründerteam aus der Robotikforschung an der University of Science and Technology of China.
Neben den Walking Pads verkauft Kingsmith nach Angaben im deutschen Shop auch Rudergeräte, einen Heimtrainer und eine Trainingsbank. Auf der internationalen Herstellerseite nennt die Marke vier Laufband-Serien: Just Walk für kompakte Gehgeräte, Hybrid für 2-in-1-Modelle mit klappbarem Handlauf, Vertical Fold für Laufbänder mit hochkant verstaubarer Fläche und Foldable Classic für Geräte mit Steigung. Diese Einteilung stammt vom Hersteller.
Welche Verbindung gibt es zu Xiaomi?
Die Verbindung zu Xiaomi ist für den Start der Marke belegt: Das erste Modell A1 wurde laut Herstellerseite über die Plattform Mi Crowdfunding gestartet, also über Xiaomis Crowdfunding-Kanal. Die Wirtschaftsplattform KrASIA beschrieb das WalkingPad damals als Xiaomis erstes Heimfitnessgerät und als Teil der Strategie, über ein Netz von Lifestyle-Produkten neue Geschäftsfelder zu erschließen.
KrASIA nennt weitere Eckdaten des ersten Geräts: Es wog knapp unter 30 kg, war gefaltet 13 cm hoch und 82 cm lang und lief maximal 6 km/h. Laut der zitierten Produktmanagerin hatten die Entwickler festgestellt, dass bis zu 80 % der Nutzer von Laufbändern im Schnitt nicht schneller als 6 km/h gehen. Das erklärt die Auslegung auf Gehtempo. Eine heutige Eigentümerbeziehung zu Xiaomi können wir nicht belegen.
Wer nach „Xiaomi Walking Pad A1 Pro“ sucht, meint vermutlich das WalkingPad A1 Pro von Kingsmith. Bei Amazon ist es unter dem Markennamen WALKINGPAD gelistet. Vergleiche vor dem Kauf den Verkäufer und die Garantiebedingungen, denn auf Marktplätzen treten auch Händler ohne Herstellerbezug auf.
Welche WalkingPad-Modelle gibt es?
Wir haben elf Modelle ausgewertet. Vier sind reine Gehgeräte bis 6 km/h, drei sind 2-in-1-Geräte mit klappbarem Handlauf, und vier sind Laufbänder mit Handlauf und bis zu 18 km/h. Die Werte stammen von der deutschen Herstellerseite; bei A1 Pro, Z1 und R3 Hybrid+ nutzen wir die Amazon-Angaben.
Modell
Typ
Tempo
Belastbarkeit
Gewicht
Lautstärke laut Hersteller
C2
Gehgerät
0,5–6 km/h
100 kg
25 kg
unter 65 dB
P1
Gehgerät
0,5–6 km/h
100 kg
28 kg
unter 65 dB
Z1
Gehgerät
1–6 km/h
110 kg
23 kg
unter 65 dB
A1 Pro
Gehgerät
bis 6 km/h
136 kg
keine Angabe
keine Angabe
R1 Pro
2-in-1
bis 10 km/h
110 kg
33 kg
unter 75 dB
R2
2-in-1
1–12 km/h
110 kg
36 kg
unter 65 dB
R3 Hybrid+
2-in-1
1–12 km/h
120 kg
40,9 kg
keine Angabe
X21
Laufband
1–12 km/h
110 kg
37 kg
unter 75 dB
G1
Laufband
1–12 km/h
110 kg
38 kg
unter 75 dB
X214
Laufband
1–14 km/h
110 kg
43,2 kg
unter 75 dB
X218
Laufband
1–18 km/h
136 kg
58,5 kg
unter 75 dB
Ausgezählt: Bei der Belastbarkeit liegt der mittlere Wert (Median) der elf Modelle bei 110 kg; 136 kg erreichen nur A1 Pro und X218. Sieben der elf Modelle schaffen 10 km/h oder mehr. Wer ein reines Büro-Gerät sucht, findet weitere Optionen in unserer Bestenliste Schreibtisch-Laufband.
Gehgeräte: A1 Pro, C2, P1 und Z1
Die Gehgeräte laufen bis 6 km/h und wiegen, soweit angegeben, 23 bis 28 kg. Das A1 Pro ist das Gerät mit dem höchsten Nutzergewicht (136 kg) und faltet laut Amazon-Herstellertext auf 82,2 × 54,7 × 12,9 cm. C2 und P1 tragen 100 kg. Das P1 hat laut Hersteller eine achtlagige EVA-Lauffläche und ein stufenloses 12-Gang-Getriebe; das C2 ist mit 25 kg leichter als das P1 mit 28 kg. A1 Pro, C2 und P1 besitzen laut Hersteller eine Fußsteuerung, die das Tempo automatisch anpasst, wenn du dich auf dem Band nach vorn oder hinten bewegst. Mehr Modelle dieser Art zeigt die Liste der klappbaren Walking Pads.
2-in-1-Geräte: R1 Pro, R2 und R3 Hybrid+
Diese Geräte lassen sich mit eingeklapptem Handlauf wie ein Walking Pad nutzen und mit hochgeklapptem Handlauf zum Laufen. Das R1 Pro läuft bis 10 km/h, R2 und R3 Hybrid+ bis 12 km/h. Beim R2 gilt der automatische Modus laut Hersteller nur für das Gehtempo von 0,5 bis 6 km/h. Das R3 Hybrid+ ist mit 40,9 kg Amazon-Angabe das schwerste der drei, trägt aber auch 120 kg. Wie sich Hybridgeräte von klassischen Laufbändern unterscheiden, erklärt der Vergleich Walking Pad oder Laufband.
Laufbänder mit Handlauf: X21, G1, X214 und X218
Hier handelt es sich um richtige Laufbänder, die sich falten lassen. Das X21 und das G1 laufen bis 12 km/h, das G1 hat laut Hersteller eine 440 mm breite Lauffläche und 1 PS Motorleistung. Das X214 erreicht 14 km/h bei 460 × 1210 mm Lauffläche. Das X218 ist mit 18 km/h, 1,75 PS Motorleistung (3 PS Spitze) und 136 kg Belastbarkeit das stärkste Modell, wiegt aber 58,5 kg. Eine Auswahl an Geräten dieser Klasse findest du in der Bestenliste klappbare Laufbänder.
Was macht das Falten in der Mitte aus?
Das typische WalkingPad-Prinzip ist das Falten der Lauffläche um 180 Grad, sodass das Gerät flach zusammenklappt. Beim Z1 nennt der Hersteller dafür ein „180-Grad faltbares Design“, beim A1 Pro eine patentierte Double-Fold-Technologie. Der Vorteil: Ein 6-km/h-Gerät wie das A1 Pro wird auf 13 cm Höhe flach und passt laut Hersteller unter Sofa, Bett oder Schrank. Auch größere Modelle wie das R3 Hybrid+ falten sich laut Amazon-Angabe auf 1023 × 800 × 195 mm.
Das hat zwei Konsequenzen. Erstens muss die Faltstelle stabil sein, denn dort wirken beim Gehen die Kräfte der Lauffläche. Der Hersteller nennt für das A1 Pro Scharniere, die laut Eigenangabe tausende Male gefaltet werden können; belegen können wir das nicht. Zweitens bleibt das Gewicht ein Faktor: Das Z1 wiegt 23 kg und lässt sich noch tragen, das X218 mit 58,5 kg rollst du besser auf Transportrollen. Hinweise zur Lagerung und zu Grundrissen gibt der Ratgeber Laufband in der Wohnung.
Die Modelle im Detail
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So unterscheiden sich die Modelle
Unsere Reihenfolge richtet sich nach der Methodik: Erst die Beliebtheit auf Amazon, dann die Datenblattwerte, die zum Einsatzzweck zählen. Details dazu erklärt die Seite So vergleichen wir. Alle drei Modelle sind klappbar und haben eine App-Anbindung.
WalkingPad Z1
Das WalkingPad Z1 ist das leichteste Gerät mit Gewichtsangabe in unserer Tabelle: 23 kg, laut Hersteller um 180 Grad faltbar und mit bürstenlosem Motor unter 65 dB. Die Belastbarkeit liegt bei 110 kg, das Tempo bei 1 bis 6 km/h. Bedient wird es per Fernbedienung oder App. Damit ist es das Modell für alle, die vor allem gehen und das Gerät oft wegräumen. Gegenüber dem A1 Pro trägt es 26 kg weniger, dafür nennt der Hersteller eine dB-Angabe. Auf der Herstellerseite stehen zusätzlich eine Lauffläche von 121 × 40 cm und 0,75 PS Motorleistung.
WalkingPad A1 Pro
Das WalkingPad A1 Pro* ist das Gerät mit der höchsten Belastbarkeit der Gehmodelle: 136 kg. Es faltet auf 82 × 55 × 13 cm und lässt sich unter Sofa oder Bett verstauen. Ein Automatikmodus passt das Tempo an deine Position an. Wichtig ist das Tempolimit: Zunächst liegt es laut Herstellertext bei 3 km/h und steigt auf 6 km/h, wenn du in der App das Einsteiger-Tutorial abschließt oder 1 km am Stück läufst. Mehr als 6 km/h sind nicht möglich, Jogging scheidet damit aus. Zur dB-Angabe und zum Gewicht enthalten unsere Daten nichts.
WalkingPad R3 Hybrid+
Das WalkingPad R3 Hybrid+* ist das einzige der drei Modelle für leichtes Joggen: 1 bis 12 km/h, 120 kg Belastbarkeit und anpassbare Handläufe. Der Fußsensor passt das Tempo an, und die Kompatibilität mit der KS Fit App und Apple Watch ist im Herstellertext genannt. Der Preis dafür sind 40,9 kg Gewicht, also 17,9 kg mehr als beim Z1, und eine Lauffläche von nur 44 cm Breite. Schmale Laufflächen erfordern bei größeren Schritten Konzentration; probiere das im Zweifel im Geschäft aus.
Wie steuert man ein WalkingPad?
Die Steuerung läuft je nach Modell über Fernbedienung, App, Display im Handlauf oder Fußsensor. Der Fußsensor teilt die Lauffläche in Zonen: Vorn beschleunigt das Band, in der Mitte hält es das Tempo, hinten verlangsamt es bis zum Stopp. Das klingt bequem, verlangt aber Aufmerksamkeit, wenn du am Schreibtisch tippst und die Position ändern musst. Der Hersteller bietet deshalb zusätzlich einen manuellen Modus mit Fernbedienung oder App an.
Die App der Marke heißt KS Fit; beim R3 Hybrid+ ist außerdem die Anbindung an die Apple Watch genannt. Wie sinnvoll Trainings-Apps sind und worauf du bei Anmeldungen achten solltest, beschreibt der Ratgeber Laufband-App.
Praxis-Tipp
Beim A1 Pro schaltest du das Tempolimit von 3 auf 6 km/h frei, indem du in der App das Einsteiger-Tutorial abschließt oder 1 km ohne Unterbrechung gehst. Plane dafür die erste Einheit ein, damit du das Gerät nicht als „zu langsam“ abschreibst. Stelle das Gerät außerdem so auf, dass du dich in den ersten Einheiten an einer Wand oder einem Möbelstück festhalten kannst.
Wie laut sind WalkingPads wirklich?
Die Hersteller-Angaben liegen bei unter 65 dB (C2, P1, Z1, R2) oder unter 75 dB (R1 Pro, X21, G1, X214, X218). Mehrere Modellseiten nennen als Messbedingung den Leerlauf, also ohne Person auf dem Band; beim G1 und Z1 steht ausdrücklich „im Maximaltest (Leerlauf) geprüft“. Das lässt sich nicht direkt mit Messwerten Dritter vergleichen.
Die Stiftung Warentest misst in ihrer Laufband-Prüfung den Schalldruckpegel in dB(A) in 1,5 Metern Abstand bei 4,5 km/h (Gehen) und 10 km/h (Laufen), und die Prüfpersonen bewerten auffällige Geräusche wie Pfeifen, Schleifen oder Rattern. Dazu kommt der Trittschall durch den Boden, den ein Motor-dB-Wert nicht abbildet. Eine Unterlage hilft: Laufbandmatte. Weitere ruhige Geräte stehen unter leise Laufbänder.
Was sagt die Stiftung Warentest zu WalkingPad?
In der jüngsten Laufband-Prüfung der Stiftung Warentest war ein Gerät namens Kingsmith Walkingpad WPA1F Pro unter elf geprüften Modellen. Wir können nicht bestätigen, dass es dem A1 Pro auf Amazon eins zu eins entspricht. Das Urteil steht hinter einer Bezahlschranke, daher nennen wir es nicht. Nur zwei der elf Geräte erreichten insgesamt „gut“.
Bemerkenswert ist die Prüfmethodik für Walking-Laufbänder: Die Dauerhaltbarkeit wird bei 3,5 bis 4 km/h und mit einer Masse von 45 kg geprüft, bei klassischen Laufbändern bei 8 km/h. Eine Herstellerangabe wie „136 kg Belastbarkeit“ bedeutet also nicht, dass dieses Gewicht im Dauerbetrieb geprüft wurde. Mehr dazu auf der Seite Laufband Stiftung Warentest.
Wichtiger Hinweis
Ein Walking Pad hat keine feste Konsole, an der du dich bei einem Stolpern festhalten kannst. Nutze bei den ersten Einheiten ein niedriges Tempo, ziehe feste Schuhe an und beachte die Belastbarkeit des Geräts. Die Stiftung Warentest berichtet, dass bei einigen Laufbändern der Not-Stopp nicht zuverlässig funktionierte. Sprich bei Beschwerden oder Vorerkrankungen vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Wie viel bringt Gehen auf dem WalkingPad?
Das Gehen mit 5,6 bis 6,3 km/h ist im Compendium of Physical Activities mit 4,8 MET eingetragen, also dem 4,8-Fachen des Ruheumsatzes. Bei 4,8 bis 5,5 km/h sind es 3,8 MET. 30 Minuten bei 4,8 MET entsprechen 144 MET-Minuten (4,8 × 30). Die WHO empfiehlt Erwachsenen 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche und rät, Sitzzeit durch Bewegung jeder Intensität zu ersetzen. Genau dafür ist ein Gehgerät am Schreibtisch gedacht. Es ersetzt aber weder ein Krafttraining noch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Welche Alltagsintegration gelingt, beschreibt das Magazin Home-Office und Bewegung.
Für wen passt ein WalkingPad?
Ein WalkingPad passt, wenn du wenig Platz hast und vor allem gehen willst. Wer joggen möchte, wählt R2, X21, G1 oder ein größeres Modell. Wer über 120 kg wiegt, hat bei A1 Pro und X218 (136 kg) die höchste Reserve. Wer eine lange, breite Lauffläche braucht, vergleicht die Datenblätter: G1 und R3 Hybrid+ bieten 120 × 44 cm, das X218 140 × 51 cm. Noch größere Flächen zeigt die Marke Christopeit mit bis zu 141 × 51 cm beim TM 5000S. Eine Gesamtübersicht der Hersteller findest du unter Laufband-Marken, die Datenbank Laufband-Modelle hilft beim Filtern, und der Laufband-Finder unterstützt bei der Auswahl.
Unsere Einschätzung
WalkingPad gilt als „das“ Gehgerät, doch die Datenblätter zeigen ein breiteres Bild: Sieben von elf Modellen sind für 10 km/h und mehr ausgelegt. Auffällig ist, wie stark Tempo und Gewicht zusammenhängen: Die 6-km/h-Geräte wiegen 23 bis 28 kg, die 12-km/h-Geräte 36 bis 41 kg, das X218 mit 18 km/h 58,5 kg. Wer das Gerät oft verschieben muss, sollte deshalb nicht mehr Tempo kaufen, als er nutzt. Ein zweiter Punkt: Die Lautstärkeangaben gelten im Leerlauf und sind damit kaum mit Prüfwerten Dritter vergleichbar. Von den drei Amazon-Modellen empfehlen wir das Z1 für Gehen am Schreibtisch, das A1 Pro bei höherem Körpergewicht und das R3 Hybrid+ für alle, die auch laufen wollen.
Fazit
WalkingPad steht für faltbare Gehgeräte, hat sein Sortiment aber längst auf 2-in-1-Geräte und Laufbänder erweitert. Für den Schreibtisch lohnt der Blick auf das WalkingPad Z1 oder, bei höherem Gewicht, auf das WalkingPad A1 Pro*. Wer auch laufen möchte, schaut sich das WalkingPad R3 Hybrid+* an. Weitere Orientierung geben unsere Bestenlisten Walking Pad und Schreibtisch-Laufband.
Das Wichtigste in Kürze
WalkingPad ist die Marke von Kingsmith; das erste Modell A1 startete laut Hersteller über Xiaomis Plattform Mi Crowdfunding.
Wir haben 11 Modelle ausgewertet: 4 Gehgeräte bis 6 km/h, 3 Geräte mit 2-in-1-Funktion und 4 Laufbänder mit 12 bis 18 km/h.
Die Belastbarkeit liegt bei 100 bis 136 kg; 136 kg nennen nur A1 Pro und X218.
Die Gewichte reichen von 23 kg (Z1) bis 58,5 kg (X218); Lautstärke laut Hersteller unter 65 oder unter 75 dB im Leerlauf.
Die Stiftung Warentest prüft Walking-Laufbänder bei 3,5 bis 4 km/h mit 45 kg; ein Kingsmith-Modell war unter 11 Geräten dabei.
Häufige Fragen
Gehört WalkingPad zu Xiaomi?
WalkingPad kommt von Kingsmith. Laut Herstellerseite startete das erste Modell A1 über die Plattform Mi Crowdfunding von Xiaomi, und die Wirtschaftsplattform KrASIA ordnete das Gerät damals als Teil von Xiaomis Lifestyle-Produkten ein. Ob heute eine Beteiligung besteht, können wir nicht belegen. Auf Amazon wird das Gerät als WALKINGPAD verkauft.
Was unterscheidet das WalkingPad A1 Pro vom Z1?
Beide laufen nur bis 6 km/h und lassen sich falten. Das A1 Pro trägt laut Amazon-Angabe bis 136 kg und faltet auf 82 × 55 × 13 cm, das Z1 trägt 110 kg, wiegt nur 23 kg und bleibt laut Hersteller unter 65 dB. Das A1 Pro besitzt einen Automatikmodus, der das Tempo an deine Position anpasst.
Wie schnell ist ein WalkingPad?
Das hängt vom Modell ab. C2, P1, Z1 und A1 Pro laufen bis 6 km/h, das R1 Pro bis 10 km/h, R2, X21, G1 und R3 Hybrid+ bis 12 km/h. Das X214 erreicht 14 km/h und das X218 bis zu 18 km/h.
Wie laut ist ein WalkingPad?
Die Hersteller-Angaben liegen in unserer Auswertung bei unter 65 dB (C2, P1, Z1, R2) oder unter 75 dB (R1 Pro, X21, G1, X214, X218). Bei mehreren Modellen nennt der Hersteller den Leerlauf als Messbedingung, also ohne Person auf dem Band. Beim Gehen kommt Trittschall hinzu, den eine Unterlage dämpft.
Kann man auf einem WalkingPad joggen?
Nur bei Modellen, die der Hersteller dafür vorsieht, also mit Höchsttempo von 10 km/h und mehr, etwa R2, X21 oder G1 mit 12 km/h. Die Geräte mit 6 km/h sind für zügiges Gehen gedacht. Achte bei Laufmodellen auf Belastbarkeit und Lauffläche.
Wie viel Gewicht trägt ein WalkingPad?
Die Hersteller nennen 100 kg (C2, P1), 110 kg (Z1, R1 Pro, R2, X21, G1, X214), 120 kg (R3 Hybrid+) und 136 kg (A1 Pro, X218). Der Wert bezieht sich auf das Nutzergewicht. Plane etwas Reserve ein.
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